24. Mai 2019

Die Umsetzung der EU-Verordnung (EU) Nummer 511/2014 über Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften des Protokolls von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile stellt Naturkundemuseen und Forschungseinrichtungen vor große Herausforderungen bezüglich der Nutzung, Dokumentation und Verwaltung der vielen Millionen Sammlungsobjekte.
Allein in Deutschland sind diese Sammlungen sehr umfangreich: Die größten Naturwissenschaftlichen Forschungssammlungen, vereinigt in der DNFS, verfügen über insgesamt ca. 147 Mio biologische Objekte.

Nun wurde erfreulicherweise der unter erheblicher Mitarbeit der DNFS erstellte CETAF Code of Conduct als erstes anerkanntes Bewährtes Verfahren zu Access and Benefit Sharing (ABS) von der Europäischen Kommission anerkannt. Dieser enthält eine Reihe von etablierten Arbeitsabläufen und Methoden, die Naturkundemuseen eine rechtssichere Nutzung und Erweiterung ihrer Sammlungen gewährleisten.