Organisierte Nashorn-Diebstähle - Europol warnt vor Diebesbande aus Irland.
Die Serie von Diebstählen von Rhinoceros-Hörnern und Schädeln, die die Naturkundemuseen Europas erschüttert steht möglicherweise vor der Klärung. Europol warnt vor einem Netzwerk irischer Herkunft, das für organisiertes Verbrechen, unter anderem für den Diebstahl von Nashorn-Hörnern, verantwortlich gemacht wird. Die irische Gruppe ist in den EU-Staaten, den USA, Südamerika, Südafrika, China und Australien aktiv. Besonders gefährdete Ziele dieses organisierten, internationalen Verbrechens sind Museen, Auktionshäuser, private Sammler und Zoos.
In Deutschland waren bereits das Zoologische Museum Hamburg und das Naturkundemuseum Bamberg betroffen. Ähnliche Diebstähle sind aus Großbritannien, Portugal, Frankreich, Belgien, Italien und Südafrika bekannt geworden. Vielfach handelt es sich bei dem Raubgut um historische Sammlungsbestände, deren Verlust dem wissenschaftlichen und kulturellen Erbe schweren Schaden zufügt.
Europol empfiehlt dringend auf nationaler Ebene die Öffentlichkeit für die Problematik zu sensibilisieren, potentielle Ziele wie Museen, Galerien, Händler und Zoos zu warnen und rät den Institutionen zu erhöhter Wachsamkeit.
Weitere Informationen unter:
https://www.europol.europa.eu/sites/default/files/009-2011_oc-scan_policy_brief_open_version.pdf
- 20. Juli 2011 : Organisierte Nashorn-Diebstähle - Europol warnt...
- 30. Juni 2011 : Auftaktveranstaltung zur "Sommerakademie...
- 8. Juni 2011 : Organisiertes verbrechen erschüttert die...
- 23. Mai 2011 : Verfall des Wissenschafts- und Kulturerbes
- 13. Mai 2011 : Johannes Vogel soll neuer Generaldirektor des...
- 21. März 2011 : Presseinformation zu bundesweiten Aktionen der...
- 14. Dezember 2010 : Das Jahr 2011 wurde von der UNO zum...
- 12. November 2010 : Reinhold Leinfelders Vertrag endet
- 29. Juni 2010 : Neuer Vorstand der DNFS gewählt
- 23. Februar 2010 : "Nur was wir kennen, können wir schätzen und...
