Organisiertes Verbrechen erschüttert die Naturkundemuseen Europas.
Eine Serie von Diebstählen von Rhinoceros-Hörnern und Schädeln erschüttert die naturhistorischen Museen in Europa. In den letzten Tagen waren in Deutschland das Zoologische Museum Hamburg, das Naturkundemuseum Bamberg betroffen. In einem anderen Museum konnte dem Diebstahl rechtzeitig vorgebeugt werden. Ähnliche Diebstähle sind aus Großbritannien, Portugal, Frankreich und Südafrika bekannt geworden und beinahe täglich wächst die Zahl der betroffenen Museen.
Vieles deutet darauf hin, dass es sich um organisiertes, internationales Verbrechen handelt. Hintergrund dürfte sein, dass pulverisierte Rhinoceros-Horne in der alternativen Medizin eingesetzt werden und der Preis dafür dramatisch angestiegen ist.
Den Museen wird dringend empfohlen, Rhinoceros-Originale aus den Schausammlungen zu entfernen.
Siehe auch
- 20. Juli 2011 : Organisierte Nashorn-Diebstähle - Europol warnt...
- 30. Juni 2011 : Auftaktveranstaltung zur "Sommerakademie...
- 8. Juni 2011 : Organisiertes verbrechen erschüttert die...
- 23. Mai 2011 : Verfall des Wissenschafts- und Kulturerbes
- 13. Mai 2011 : Johannes Vogel soll neuer Generaldirektor des...
- 21. März 2011 : Presseinformation zu bundesweiten Aktionen der...
- 14. Dezember 2010 : Das Jahr 2011 wurde von der UNO zum...
- 12. November 2010 : Reinhold Leinfelders Vertrag endet
- 29. Juni 2010 : Neuer Vorstand der DNFS gewählt
- 23. Februar 2010 : "Nur was wir kennen, können wir schätzen und...
