Stuttgart, 20. Mai 2011. Verfall des Wissenschafts- und Kulturerbes. Die zahlreichen Naturkundemuseen in unterschiedlicher Trägerschaft und Größe beherbergen in ihren biologischen und erdwissenschaftlichen Sammlungen 140 Millionen Objekte. Sie stellen eine deutschlandweit verteilte und weltweit einmalige Forschungsinfrastruktur dar, die von Wissenschaftlern nicht nur aus Deutschland, sondern aus aller Welt nachgefragt wird. Wegen der zunehmenden Zahl gefährdeter Naturkundemuseen - derzeit sind dies Dessau, Hamburg und Leipzig- beschloss die DNFS auf ihrer Sitzung im Museum am Schölerberg in Osnabrück, im nächsten Frühjahr eine Tagung zur Bedeutung der Naturkundemuseen mit Ihren Sammlungen als Bewahrer des kulturellen und wissenschaftlichen Erbes, als außerschulische Lernorte und als Kristallisationspunkte regionaler Identität.
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